Große Verkehrsprojekte können akzeptabel sein. Wenn sie richtig geplant sind, werden sie zu einer Herausforderung, die nicht allzu schwer zu bewältigen sein wird. Wichtig ist dabei jedoch der Einsatz der richtigen Projektlogistiklösungen, die für solche Transportaufgaben von unschätzbarem Wert sind.

Projektlogistik auf den Punkt gebracht

Projektlogistik ist nichts anderes als ein spezifischer Prozess für den Transport komplexer Güter. Die Tätigkeit des Spediteurs beschränkt sich dabei nicht nur auf den Transport der Güter von A nach B, sondern umfasst auch mehrere Zwischenprozesse, die zur Erfüllung des Auftrags erforderlich sind. Sie können unter anderem aus folgenden Dienstleistungen bestehen:

  • Ausarbeitung eines Transportprojekts unter Verwendung eines oder mehrerer Transportmittel, je nach den individuellen Erwartungen des Investors und den Eigenschaften der Fracht selbst,
  • Vorbereitung aller für die Durchführung der Transportdienstleistung erforderlichen Formalitäten, wie z. B. Genehmigungen und Zolldokumente,
  • Beladung und ordnungsgemäße Sicherung der transportierten Ladung, um nicht nur Verluste zu minimieren, sondern auch eine eventuelle Umladung zu optimieren,
  • Versicherung der Ladung für die gesamte Transportstrecke – vom Zeitpunkt der Beladung bis zur Entladung der Ware am Zielort,
  • Durchführung der Transportdienstleistung im Rahmen des Projekts,
  • Unterstützung bei der Zollabfertigung, wenn die Dienstleistung auf einer internationalen Strecke erbracht wird,
  • Verteilung der Waren an die Zielkunden,
  • Die Beratung erfolgt durch einen individuellen Projektmanager, der dem Investor in jeder Phase des beauftragten Projekts jederzeit zur Verfügung steht.

Aufgrund ihres Charakters wird die Projektlogistik häufig in der Schwerindustrie eingesetzt, insbesondere in den Bereichen alternative Energien, EPC, Maschinenbau und Baumaschinenherstellung.

Wie unterscheidet sich die Projektlogistik vom normalen, regulären Transport?

Da der Spediteur den Transport für den Kunden durchführt, konzentriert er sich nur auf einen kleinen Teil des gesamten Prozesses, der mit der Verladung der Waren beginnt und mit der Übergabe der Waren an den Kunden endet. Der Rest des Prozesses liegt in der Regel in den Händen des Investors, der dafür einen ganzen Stab von Mitarbeitern einsetzen muss – und deren Erfahrung in diesem Bereich ist nur manchmal ausreichend. Obwohl die einzelnen Subunternehmer zusammenarbeiten sollten, sieht dies in der Praxis anders aus, was zu Versäumnissen führt, die unter anderem zu Lieferverzögerungen oder Ladungsverlusten führen können.

Die Einführung einer einheitlichen Projektlogistik und die Vergabe des gesamten Auftrages an ein Unternehmen, das ergänzende Dienstleistungen anbietet, wie AsstrA, kann solche Probleme vermeiden helfen. Durch die Erbringung einer integrierten Dienstleistung und die Einhaltung eines vorab entwickelten Plans laufen alle Prozessschritte reibungslos ab, und eventuelle Schwachstellen werden schnell erkannt und beseitigt. Das bedeutet, dass die Ware termingerecht eintrifft, ohne dass es zu Verzögerungen kommt, die zusätzliche Kosten für das Unternehmen bedeuten könnten.

Für das Logistikunternehmen besteht der Auftrag nicht nur in der Lieferung der Ware, sondern in der Erbringung der gesamten komplexen Dienstleistung. Daher erstreckt sich das Projekt in der Regel über einen längeren Zeitraum, und als Zeitpunkt der Fertigstellung gilt die Lieferung des gesamten festgelegten Volumens an den Bestimmungsort zum gewählten Termin.

Aus der Sicht des Investors ist das Wichtigste jedoch die Sicherheit, die sich aus der Auslagerung an Profis ergibt. Anstatt reichlich Personal zu beschäftigen und Zeit mit der Kontrolle ihrer Arbeit zu verschwenden, kann er sich auf das konzentrieren, was er am besten kann – das Geschäft zu führen und es zu vergrößern. Die Transportprozesse werden idealerweise von einem externen Unternehmen übernommen und verursachen keine Probleme, die eine Ablenkung von den täglichen Aufgaben erfordern.

Moderner Ansatz für die Projektlogistik

Ein komplettes Logistikprojekt in fremde Hände zu geben, erfordert großes Vertrauen in das Unternehmen. Aus diesem Grund besteht der erste Schritt der Strategieplanung in der Projektlogistik darin, die individuellen Bedürfnisse des Investors kennen zu lernen und sich mit den technischen, wirtschaftlichen und ggf. auch politischen Besonderheiten des jeweiligen Auftrags vertraut zu machen. Erst auf dieser Grundlage wird eine Arbeitsmethodik und damit eine Handlungsstrategie für einen bestimmten Auftraggeber erstellt.

Die Projektlogistik entspricht den Bedürfnissen moderner Investoren, die professionelle Outsourcing-Dienstleistungen dem Einsatz von eigenen Kräften vorziehen. Eine entsprechend vorbereitete Strategie ermöglicht die Durchführung der Transportdienstleistung und entlastet den Auftraggeber von Nebenaufgaben, die viel Zeit oder Spezialwissen erfordern.