Maklerprovision berechnen

Die Berechnung der Maklerprovision ist wichtig beim Immobilienkauf. Ein Maklerprovision Rechner macht diesen Prozess einfach. Die Provisionshöhe ändert sich je nach Immobilientyp und Vereinbarung mit dem Maklerbüro.

Bergen Real Estate bietet gute Konditionen an. Sie verlangen 1,9% Provision inklusive MwSt. für den Kauf und Verkauf von Einfamilienhäusern. Mit einem – Provisionsrechner Immobilien – kann man leicht die Kosten ausrechnen. Man muss nur den Kaufpreis und den Provisionssatz verwenden.

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Maklerprovision hängt vom Kaufpreis der Immobilie ab.
  • Ein Maklerprovision Rechner hilft, die Provision schnell zu berechnen.
  • Die Provision variiert je nach Immobilientyp und Bundesland.
  • Bergen Real Estate hat niedrige Provisionssätze für Einfamilienhäuser.
  • Die Nebenkosten beim Immobilienkauf beinhalten die Maklerprovision.

Was ist die Maklerprovision?

Die Maklerprovision, oft als Maklercourtage bekannt, ist eine Gebühr. Sie wird gezahlt für den Einsatz eines Immobilienmaklers. Diese Gebühr hängt von der Immobilie und der Region ab.

Definition und Bedeutung

Die Maklerprovision muss gezahlt werden, wenn der Makler erfolgreich Arbeit geleistet hat. Zu seinen Aufgaben gehört die Werbung für das Objekt. Auch führt er Besichtigungen durch und hilft bei Vertragsverhandlungen.

Die Immobilienmakler Provision zählt zu den Gesamtkosten eines Immobilienkaufs. Es ist wichtig, sie bei der Planung des Budgets zu beachten.

Rechtliche Grundlagen

Nach § 652 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ist die Maklercourtage festgelegt. Ein schriftlicher Maklervertrag BGB soll die Höhe und Bedingungen der Provision klären. Diese Regelungen schützen den Makler und den Kunden.

Wer zahlt die Maklerprovision?

Wer bezahlt die Maklerprovision ist oft eine Frage der Absprache. Es geht darum, ob Provision Käufer oder Verkäufer bezahlen. Das Bestellerprinzip sagt, wer den Makler anheuert, zahlt ihn meistens. Diese Regel gilt seit dem 23. Dezember 2020 bei Wohnungen und Häusern. Es soll für eine gerechte Kostenverteilung beim Immobilienkauf sorgen. Oft zahlen Käufer und Verkäufer die Provision zusammen, je nach Vereinbarung.

KriterienKäufer trägt die KostenVerkäufer trägt die Kosten
Einhaltung des BestellerprinzipsNeinJa
Fairness in der BestellerprinzipMöglichMöglich
Verhandelbare ProvisionJaJa

Käufer und Verkäufer können die Maklerprovision zusammen verhandeln. Sie müssen sich einig sein. Transparente Gespräche und schriftliche Abmachungen verhindern Missverständnisse. So wird die Kostenverteilung beim Immobilienkauf klar.

Wie hoch ist die Maklerprovision in Deutschland?

Die Maklerprovision in Deutschland liegt zwischen 3,57% und 7,14% des Kaufpreises. Diese variiert je nach Bundesland und anderen Faktoren. Seit dem 23. Dezember 2020 muss die Provision zwischen Käufer und Verkäufer geteilt werden. Der Käufer zahlt dabei maximal die Hälfte.

Provisionssätze nach Bundesländern

Die Höhe der Maklerprovision unterscheidet sich in den Bundesländern. Hier eine Übersicht der Durchschnittliche Maklergebühr für einzelne Bundesländer:

BundeslandMaklerkosten (%)
Bayern3,57%
Berlin7,14%
Hamburg6,25%
Hessen5,95%
Niedersachsen4,76%
Nordrhein-Westfalen3,57%

Die Immobilienvermittlung Provisionssätze wechseln sehr. Diese Unterschiede stehen im Zusammenhang mit Marktbedingungen und Gebräuchen in der Region.

Wie berechnet man die Maklerprovision?

Die Maklerprovision ist wichtig im Immobilienbereich. Hier erklären wir, wie man sie berechnet. Dabei geht es um den Prozentsatz, der vertraglich vereinbart wird.

Beispielrechnung mit Prozentwerten

Sehen wir uns ein Beispiel an. Angenommen, eine Immobilie kostet 300.000 Euro. Die Provision von 1,9% ergibt dann 5.700 Euro.

KaufpreisProvisionssatzProvisionshöhe
300.000 €1,9%5.700 €

Berechnung für Verkäufer und Käufer

In Deutschland wird die Provision oft geteilt. Bei einem Satz von 1,9% zahlen Verkäufer und Käufer jeweils 5.700 Euro. Eine Tabelle zeigt die Details:

ParteiKaufpreisProvisionssatzProvisionshöhe
Verkäfer300.000 €1,9%5.700 €
Käufer300.000 €1,9%5.700 €

Diese Berechnung zeigt, was Verkäufer und Käufer zahlen. Es macht ihre Kosten klar.

Maklerprovision berechnen: Schritt-für-Schritt Anleitung

Um die Maklerprovision genau zu berechnen, sollten Sie schrittweise vorgehen. Folgen Sie dieser Anleitung, um alles richtig zu machen.

Schritt 1: Kaufpreis der Immobilie ermitteln

Zuerst muss der Kaufpreis der Immobilie festgestellt werden. Das kann durch Marktanalysen oder durch ein Gutachten geschehen.

Schritt 2: Vereinbarte Provisionshöhe feststellen

Als Nächstes ermitteln Sie die Provisionshöhe. Sie wird zwischen Käufer und Verkäufer abgesprochen. Oder ein Maklerbüro legt sie fest. Meist liegt sie zwischen 3% und 7% des Kaufpreises.

Schritt 3: Provisionsanteil berechnen

Jetzt berechnen Sie die Provision Schritt-für-Schritt. Multiplizieren Sie den Kaufpreis mit dem Prozentsatz. So finden Sie den Anteil der Provision heraus.

SchrittBeschreibung
KaufpreisermittlungBestimmung des Kaufpreises der Immobilie
ProvisionshöheFeststellung der vereinbarten Provisionshöhe
ProvisionsanteilMultiplikation des Kaufpreises mit dem Prozentsatz

Maklerprovision und Gesetze

In Deutschland ist die Maklerprovision streng geregelt. Sie basiert auf dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Ihr Zweck ist es, klare Regeln für Immobiliengeschäfte und Maklerservices zu setzen.

Neuregelung der Maklerprovision

Am 23. Dezember 2020 gab es wichtige Änderungen bei der Provision. Diese Neuregelung sorgt dafür, dass Verkäufer und Käufer die Kosten teilen. Das macht den Immobilienverkauf durchsichtiger und gerechter.

Rechtsvorschriften im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)

Das BGB enthält spezielle Vorschriften zur Maklerprovision. Darin sind die Rechte und Pflichten von Maklern und ihren Kunden festgelegt. Diese Gesetze sollen Missbrauch und Unfairness auf dem Immobilienmarkt verhindern.

Marktüblicher Provisionssatz

Der Marktübliche Provisionssatz spielt beim Verkauf von Immobilien eine große Rolle. In Deutschland wechselt die Durchschnittliche Maklerprovision von Ort zu Ort. Oft ist der übliche Satz etwa 7,14 % des Verkaufspreises. Doch manche Makler bieten niedrigere Sätze oder Flexibilität bei den Konditionen.

In einigen Regionen trägt der Käufer die vollen Kosten der Maklerprovision. In anderen Teilen werden diese Kosten zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt. Es ist klug, sich vor dem Kauf über den üblichen Maklersatz in der eigenen Gegend zu informieren.

Sehen Sie hier, wie sich die Provisionssätze in verschiedenen Teilen Deutschlands unterscheiden:

RegionÜblicher Maklersatz (%)
Berlin7,14
Hamburg 6,25
Bayern7,14
Nordrhein-Westfalen7,14
Sachsen 7,14

Verhandelbarkeit der Maklerprovision

Die Maklerprovision ist nicht in Stein gemeißelt und kann verhandelt werden. Es ist nützlich, sich vorab gründlich zu informieren. So können Sie besser in die Verhandlungen gehen.

Wie Sie mit Maklern verhandeln können

Es gibt wichtige Punkte, die beim Verhandeln helfen können:

  • Marktlage: Auf einem Käufermarkt sind Makler offen für Verhandlungen.
  • Immobilientyp: Der Wert und Standort beeinflussen die Möglichkeiten.
  • Erfahrung des Maklers: Neulinge sind oft flexibler bei den Gebühren.

Faktoren, die die Provisionshöhe beeinflussen

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Höhe der Maklergebühr. Wir betrachten einige davon.

„Die Höhe hängt stark von den Bedingungen am Markt ab. Käufer und Verkäufer sollten immer die neuesten Markttrends kennen. Nur so erreichen sie eine faire Provision.“

Ein kurzer Blick auf die wichtigsten Faktoren:40>

FaktorAuswirkung
MarktentwicklungBeeinflusst Verhandlungen je nach Angebot und Nachfrage
ImmobilienwertEin hoher Wert kann die Gespräche beeinflussen
MaklerkompetenzErfahrung führt möglicherweise zu höheren Forderungen

Steuerliche Absetzbarkeit der Maklerprovision

Viele fragen sich, ob sie die Maklerprovision von der Steuer absetzen können. Es ist nicht immer möglich, aber in einigen Fällen schon. Unter gewissen Umständen kann die Provision beim Finanzamt geltend gemacht werden.

Wann sind Maklerkosten absetzbar?

Wenn Maklerkosten durch Vermietung entstehen, kann man sie oft absetzen. Zum Beispiel, wenn man eine Immobilie verkauft und sofort eine neue kauft, um sie zu vermieten. Dann sind die Kosten für den Makler steuerlich abzugsfähig.

Beim Kauf einer Immobilie, die man vermieten möchte, ist es ähnlich. Diese Kosten können Teil der Anschaffungskosten sein. Daher sollte man mit einem Steuerberater sprechen. Er kann klären, ob man die Maklerprovision absetzen kann.