handwerkerkosten

Handwerkerkosten absetzen – Privat und Firma

In Deutschland werden viele Steuern bezahlt um damit die Staatsausgaben zu finanzieren und auf lange Sicht das Land zu verbessern. Doch egal wie gut die Intention hinter den Steuern von Seiten der Politik vielleicht sein mag, man verliert dadurch eine große Menge an Geld, die man anders nutzen könnte. Besonders in Situationen, die plötzlich auftreten und man plötzlich viel Geld braucht z.B. bei einer dringenden Reparatur durch einen Handwerker, kann es einem helfen, wenn man etwas weniger Steuern zahlen kann. Wie kann man also Handwerkerkosten von der Steuer privat und durch die Firma absetzen lassen?

Was beinhaltet Handwerkerkosten?

Handwerkerkosten beinhalten viele verschiedene Arbeiten darunter Reparaturen, Verbesserungen oder auch Ersetzungen und Objekte, die ausgetauscht werden müssen. Nicht alle Handwerkerarbeiten können immer in der Immobilie direkt verrichtet werden, sondern manche müssen in eine Werkstatt gebracht werden um dort repariert zu werden.

Handwerkerkosten beziehen sich außerdem nicht nur auf das Engagieren eines Handwerkers, sondern auch auf etwaige Kosten, die mit seiner Arbeit verbunden ist. Dazu gehören z.B. Ersatzteile, die beschafft werden müssen. Die Preise können je nach Handwerker variieren und sind auch von Region zu Region unterschiedlich. Geld sparen kann man z.B. indem man selbst einige Arbeiten verrichtet zu denen man sich in der Lage fühlt und so nur Ersatzteile etc. kaufen muss. Man spart sich dabei das Geld, das man sonst für das Engagieren eines Handwerkers bezahlt hätte.

Obwohl viele verschiedene Arbeiten unter dem Begriff “Handwerkerkosten” laufen, sind nicht alle grundsätzlich von der Steuer absetzbar, sondern es gibt bestimmte Regeln, die hier berücksichtig werden müssen.

Wie kann man diese privat absetzen?

Wenn man die Handwerkerkosten privat von der eigenen Steuer absetze möchte, dann muss es dabei um einen Vorfall in der eigenen Wohnung bzw. Immobilie handeln. Man kann demnach keine Steuern für einen Vorfall mit verbundenen Handwerkerkosten auf der Arbeit z.B. absetzen.

Wenn man ein handwerkliches Problem in den eigenen 4 Wänden hat, dann kann man rund 20% der Arbeitskosten von der Steuer absetzen, wodurch man bis zu 1200EUR im Jahr sparen kann. Dafür müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt sein. Eine dieser Voraussetzungen ist, dass es sich bei den Arbeiten um den Erhalt von etwas Altem handelt und nicht die Installierung etwas Neuem. Es muss also um eine Reparatur oder Renovierung gehen und nicht etwas auf etwas vollkommen Neues.

Haushaltsnahe Dienstleistungen wie beispielsweise eine Tresoröffnung in Essen können jedoch von der Steuer abgesetzt, da es sich zumeist um eine Dienstleistung innerhalb der eigenen 4 Wände handelt.

Wie kann man diese im Bezug auf eine Firma absetzen?

Auch im Bezug auf eine Absetzung von der Firmensteuer kann man rund 20% absetzen und dadurch bis zu 6000EUR sparen. Um dies möglich zu machen muss es sich aber um eine belegbare Transaktion handelt, weswegen eine Barzahlung des Handwerkers nicht möglich ist. Auf der schriftlichen Rechnung muss auch notiert werden welcher Teil der Kosten als Lohn diente und wie viel man für Materialkosten ausgegeben hat. Nur so wird das Finanzamt dies anerkennen. Auch muss belegt sein, dass ein Handwerker diese Aufgaben durchgeführt hat.

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